Rebhuhnkartierung 2019

Hier das Ergebnis der Rebhuhnkartierung der Modellregion Mittlere und Westliche Filder. Aufgestellt durch Rene Greiner LJV

Erstellt am 01.05.2019

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde des Rebhuhns,

zunächst vielen Dank für die Unterstützung und Durchführung der diesjährigen Rebhuhnkartierung in der Modellregion Mittlere und Westliche Filder der „Allianz für Niederwild“!  Wir hätten nicht gedacht, dass wir die gesamte Modellregion kartieren können, aber es ist gelungen, dank Euch/Ihnen! Auch nochmal herzlichen Dank an die Stadt Filderstadt, Frau Claudia Arold und Herrn Andre Raichle für die kostenlose Nutzungsmöglichkeit der Räumlichkeiten. 

Hier die Ergebnisse:

7. März 2019 Erster Kartierdurchgang

     Insgesamt konnten 76 Individuen bestätigt werden (davon 26 Rebhähne, 14 Rebhennen, 36 unbestimmt (auffliegend/überfliegend))

      Aufgrund wissenschaftlicher Untersuchungen kann von einem Geschlechterverhältnis von annähernd 1:1 ausgegangen werden, sodass bei den 36 unbestimmten Rebhühnern von 18 Rebhähnen und 18 Rebhennen ausgegangen werden kann

      Daraus ergibt sich ein Gesamtergebnis für den ersten Kartierdurchgang von 44 Rebhähnen und 32 Rebhennen

      Diese Angaben dürfen nur als Mindestwert verstanden werden. Es ist nicht auszuschließen, dass auf den begangenen Gemarkungen weitere Rebhühner vorkommen (!) (z.T. liegen Einzelbeobachtungen vor)

 

20. März 2019 Zweiter Kartierdurchgang

      Insgesamt konnten 52 Individuen bestätigt werden (davon 32 Rebhähne, 8 Rebhennen, 12 unbestimmt (auffliegend/überfliegend))

       Aufgrund wissenschaftlicher Untersuchungen kann von einem Geschlechterverhältnis von annähernd 1:1 ausgegangen werden, sodass bei den 12 unbestimmten Rebhühnern von 6 Rebhähnen und 6 Rebhennen ausgegangen werden kann

      Daraus ergibt sich ein Gesamtergebnis für den zweiten Kartierdurchgang von 38 Rebhähnen und 14 Rebhennen

      Diese Angaben dürfen nur als Mindestwert verstanden werden. Es ist nicht auszuschließen, dass auf den begangenen Gemarkungen weitere Rebhühner vorkommen (!) (z.T. liegen Einzelbeobachtungen vor)

      Einige Rebhühner waren schon verpaart. Hier lässt die Rufaktivität deutlich nach, sodass es schwierig wird diese Tiere zu erfassen, wenn sie überhaupt auf die Klangattrappe reagieren

 

Im Anhang erhalten Sie noch eine Karte mit der räumlichen Verteilung der Rebhuhnnachweise bei der Frühjahreskartierung 2019.

Hier noch ein Link zu einem Zeitungsartikel über die Kartierung 2019: https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.filder-es-gibt-immer-mehr-rebhuehner-auf-den-fildern.ea35c40c-57b6-4b5f-95f9-2e679cf94b8a.html

Besonders erfreulich war auch, dass wir „nebenbei“ insgesamt 39 Feldhasen, 9 Rehe, 16 Feldlerchen, 1 Schleiereule, 10 Kiebitze, 1 Nilgans und lediglich 3 Füchse beobachten konnten.

 

Bleibt nun zu hoffen, dass sich die Brutpaare einen sichern Brutplatz in einer der Blühflächen, Saum- und Heckenstrukturen suchen, die Witterung zur Brutzeit mitspielt und nach dem Schlüpfen der Küken ausreichend Insekten vorhanden sind!

Wenn Sie in nächster Zeit Erholungssuchende in der Modellregion sehen, die abseits der Wege (vor allem mit Vierbeinern) durch die Felder und Wiesen streifen, werben Sie bitte um Verständnis, dass aktuell Brutzeit ist und die Tiere ihre Ruhe brauchen.

 

Bei Fragen können Sie sich gerne jederzeit melden.

 

Freundliche Grüße und nochmals vielen Dank,

René Greiner

Bereichsleitung Wildtiermanagement & Naturschutz

Erstellt am 01.05.2019
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