Förderung der Wildbretvermarktung

Im März und April war die Jagdruhe auf Schwarzwild zwar weitgehend außer Kraft gesetzt, dennoch gab es regionale Probleme. Jägerinnen und Jäger hätten gerne mehr Schwarzwild erlegt, aber der Absatz in dieser Jahreszeit war schwierig. Private Verbraucher waren z.B. skeptisch, weil sie z.T. annahmen Schwarzwild sei „verseucht“.

Erstellt am 20.07.2018

Sehr geehrte Damen und Herren,

im März und April war die Jagdruhe auf Schwarzwild zwar weitgehend außer Kraft gesetzt, dennoch gab es regionale Probleme. Jägerinnen und Jäger hätten gerne mehr Schwarzwild erlegt, aber der Absatz in dieser Jahreszeit war schwierig. Private Verbraucher waren z.B. skeptisch, weil sie z.T. annahmen Schwarzwild sei „verseucht“.

Der gesicherte Absatz von erlegtem Wild zu einem annehmbaren Preis, und das nicht nur vor Weihnachten, ist also eine wichtige Voraussetzung für die Ankurbelung der Bejagung. Das Ministerium Ländlicher Raum hat deshalb dieses Thema nun aufgegriffen und will verstärkt tätig werden. Dazu wird es einmal Modellprojekte mit dem Lebensmitteleinzelhandel geben, es sind Fördermittel im Rahmen der ASP-Vorbeugung geplant (Vorarbeiten dafür laufen auf Hochtouren), zudem hat das MLR dem Landesjagdverband die befristete Finanzierung einer Stelle aus Landesmitteln zugesagt, die sich des Themas zusammen mit dem MLR, der Wildforschungsstelle und vor allem der Jägerinnen und Jäger vor Ort annehmen soll.

In der Anlage finden Sie unsere Stellenanzeige dafür. Wenn Sie im Bereich Ihrer KJV Personen kennen, die dafür in Frage kommen und Interesse haben - geben Sie die Stellenanzeige bitte weiter. Wir freuen uns auf aussagekräftige Bewerbungen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Erhard Jauch

Hauptgeschäftsführer

Landesjagdverband Baden-Württemberg e.V.

Erstellt am 23.07.2018
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