Schwarzwild - Bejagung

19.11.2017

Liebe Mitglieder der JV Esslingen,

Sie haben in der letzten Woche den Erlass des Landwirtschaftsministeriums (MLR) in Sachen Schwarzwildbejagung (Präventionsmassnahmen wegen der Afrikanischen Schweinepest / ASP) bekommen. Er ist ebenfalls auch auf unserer Homepage www.jaeger-es.de veröffentlicht worden.

 

Wie zu erwarten gab und gibt es dazu Diskussionen und Rückfragen, die bei mir und wahrscheinlich auch bei Ihren Hegering-Leitern landeten. Dazu leite ich Ihnen eine LJV - Info von heute mit folgenden ergänzenden Informationen weiter: (siehe Text - sowie Download Möglichkeit des Original PDF- weiter unten)

 

Dazu einige ergänzende Worte und Gedanken von mir:

  • Die Kernfrage nach dem Elterntierschutz (Schutz von führenden Bachen) wird im heutigen LJV - Schreiben klar beantwortet. Es greift auf ein LJV - Papier von 2004 zurück, das diese Problematik aufgegriffen hatte.
  • Die im MLR - Erlass vom 3. November 2017 angekündigte Aufhebung des Verbots zur Verwendung von künstlichen Lichtquellen wirft eine Reihe von Fragen aus der Praxis auf. Im Zusammenhang mit einer zeitlichen Verschiebung einer geplanten Info - Veranstaltung im Kreis Ravensburg wurde bekannt, dass das MLR im Januar 2018 weitere (ergänzende oder konkrete) Informationen zu den Themen "Künstliche Lichtquellen / Nachtsichtgeräte" und "Saufänge" herausgeben wird. Nicht zuletzt deshalb geben wir jetzt keine Erläuterungen oder Ergänzungen zum o.g. MLR - Erlass.
  • Das LJV - Präsidium hat in der Sitzung am 15.11.17 eine Reihe von weiteren Forderungen besprochen, die z. T. bereits in anderen Bundesländern umgesetzt sind. Diese Forderungen sind bei einem Treffen mit Landtagsabgeordneten am gleichen Tag diesen vorgetragen worden.
  • Es lässt sich lange darüber diskutieren, weshalb erst jetzt , wenn die Schwarzwildjagd im Allgemeinen und die Drückjagdsaison im Besonderen in vollem Gange ist, Entscheidungen zur jagdpraktischen Erleichterung getroffen werden bzw. noch bevorstehen. Aber anstatt die Zeit in (weitgehend nutzlosen) Diskussionen zu vergeuden, bitte ich Sie , bei jeder Gelegenheit auf die Notwendigkeit einer intensiven Schwarzwild - Bejagung hinzuweisen. Selbstverständlich unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben.
  • Ich werde mit den benachbarten JV s besprechen, ob wir im Januar / Februar 2018 eine gemeinsame Info - Veranstaltung zu dem Thema anbieten. • Unsere - insbesondere gegenüber den Veterinären - immer wieder vorgetragene Forderung nach Einrichtung von Konfiskatstellen scheinen nun Gehör gefunden und vor dem Hintergrund der ASP - Problematik auch eine Beschleunigung erfahren zu haben.

Mit freundlichen Grüssen

Thomas Dietz

KJM Jägervereingung Esslingen

 

Als Nachtrag hier noch zwei Beiträge des ÖR Fernsehens auf die uns Willi Clauss aufmerksam gemacht hat:

"Zur Sache BW " Ein Bericht über Wildschweinschäden bzw. Bejagung im Schwarzwald u.a. mit Minister Hauck

NDR  "Die cleveren Wildschweine von Usedom "

 

 

Anlage: Original Dokument des LJV BW zu "Notwendige Präventionsmaßnahmen angesichts der Afrikanischen Schweinepest"

Erstellt am 19.11.2017
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