Jagdhund an Aujeszky gestorben

Das Virus der Aujeszky´schen Krankheit stellt in Baden-Württemberg eine ernst zu nehmende Bedrohung für Jagdhunde dar. Dies wird durch den aktuellen Todesfall bei einem Jagdhund der Rasse Kleiner Münsterländer belegt. Die tödliche Virusinfektion wurde vermutlich von einem Wildschwein auf den Jagdhund übertragen. Der Hund war zur Feststellung der Todesursache im CVUA Stuttgart untersucht worden.

Erstellt am 02.02.2018

Anbei der Link auf einen Beitrag  des Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart.

Jagdhund nach Infektion mit dem Virus der Aujeszky´schen Krankheit gestorben

Ein Bericht aus unserem Laboralltag

Dres. Birgitta Polley, Valerij Akimkin, Ingo Schwabe

Das Virus der Aujeszky´schen Krankheit stellt in Baden-Württemberg eine ernst zu nehmende Bedrohung für Jagdhunde dar. Dies wird durch den aktuellen Todesfall bei einem Jagdhund der Rasse Kleiner Münsterländer belegt. Die tödliche Virusinfektion wurde vermutlich von einem Wildschwein auf den Jagdhund übertragen. Der Hund war zur Feststellung der Todesursache im CVUA Stuttgart untersucht worden.

 

Die Aujeszky´sche Krankheit

Die Aujeszky´sche Krankheit wird durch das von Schweinen stammende Suid Herpesvirus 1 hervorgerufen und verursacht beim Hund eine tödliche Erkrankung. Vor dem Tod zeigen betroffene Hunde tollwutähnliche Symptome, was der Krankheit auch den Namen Pseudowut (engl. Pseudorabies) eingetragen hat. Auch für Rinder und Katzen ist diese Virusinfektion tödlich. Für den Menschen ist das Virus der Aujeszky´schen Krankheit ungefährlich. Bei Hausschweinen in Deutschland ist die Krankheit seit 2002 nicht mehr aufgetreten, aber bei Wildschweinen kommt das Virus immer noch vor und stellt insbesondere eine Bedrohung für Jagdhunde dar, wie der jüngste Todesfall eines Hundes aus dem nördlichen Baden-Württemberg zeigt. Jagdhundebesitzern wird daher dringend geraten, einen Kontakt ihrer Hunde zu Wildschweinen zu vermeiden.

Erstellt am 02.02.2018
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